Eine Anmerkung zu den genannten Objekten: Leider liegt die Pflege der Begrünung nach Pflanzenlieferung bzw. nach den Pflanzarbeiten meist nicht mehr in unseren Händen. Wir können deshalb nicht garantieren, daß jede der genannten Anlagen stets in einem Topzustand anzutreffen ist. In diesem Zusammenhang nochmals der Appell: planen Sie die Folgekosten einer regelmäßigen und fachkundigen Pflege mit ein. Ungepflegte Anlagen sind schlechter als keine Innenraumbegrünung!
Unsere REFERENZOBJEKTE:
FIRMENGEBÄUDE TIGRA BEI AUGSBURG
Oben warm und unten kalt - eine nicht eben einfache Situation für Pflanzen. Das anstehende Grundwasser läßt die Bodentemperatur in den nach unten offenen Beeten im Winter deutlich absinken. Gleichzeitig herrschen im Luftraum stets zimmerwarme Temperaturen. Echte Tropenpflanzen würden hier versagen; optimal geeignet sind einige Arten aus den wärmeren Subtropen, die nach unserer langjährigen Erfahrung mit diesem Extrem klar kommen.
LANDWIRTSCHAFTLICHE SOZIALVERSICHERUNG, LANDSHUT
EINKAUFSPASSAGE PRISMA IN NÜRNBERG
Die Temperaturvorgabe bei dieser großzügigen Einkaufspassage lautete: Im Erdgeschoß können Temperaturen bis -5°C auftreten, in den oberen Stockwerken auf den Terrassen wird es eher frostfrei sein. Ausgewählt wurden Arten aus Ostasien, dem Mittelmeerraum und Australien.
FIRMENGEBÄUDE AUER BEI ROSENHEIM
TECHNIKERSCHULE VEITSHÖCHHEIM
Ein schon vorhandener großer Pflanzenbestand - vor allem Eukalyptus-Solitärs - mußte sinnvoll integriert werden. Es galt außerdem, einen kunstvoll angelegten Bachlauf mit Quellstein dezent zu begrünen. Das überaus reiche Lichtangebot machte es möglich, trotz der relativ hohen Temperaturen mit Arten aus den kühleren Bereichen Australiens und Südamerikas die vorhandenen Bestände stilvoll zu ergänzen.
FACHSCHULE FÜR GARTENBAU; LANDSHUT/SCHÖNBRUNN
Minimumwerte von +8°C und ein ausreichendes Lichtangebot erlauben die Wahl des lichthungrigen Falschen Pfefferbaumes als Solitärgehölz. Seine Schattenseite: Häufiges Rieseln.
POSTGIROAMT LEIPZIG
Bei garantierten Mindestwerten von +8°C lassen sich doch eiskalte Zugwinde im Eingangsbereich nicht ausschließen. Gut funktionieren unter solchen Umständen Arten aus Ostasien, als Beispiele seien hier der Kampferbaum (Cinnamomum camphora) oder Neolitsea aufgeführt, ebenso wie Arten aus Neuseeland, z.B. der Karakabaum (Corynocarpus laevigatus). Auf den oberen wärmeren Etagen finden dann kälteempfindliche Arten wie Bauhinia oder Hedychium coronarium einen optimalen Platz.
WINTERGARTEN ROTTER
SOLARFABRIK FREIBURG
Australische Silbereichen (Grevillea robusta) dominieren in diesem kühlen Eingangsbereich.
GALERIAHAUS MÜNCHEN/RIEM
Eine typische Situation in der Innenraumbegrünung: Schmal, 100m lang, hoch und nur v on oben Licht, lediglich an den beiden verglasten Stirnseiten im Süden und Norden erhalten die Pflanzen auch von den Seiten Licht. Die Temperaturen: In der Regel warm, es kann aber auch mal nur +5°C werden (!). Dominant im mittleren Teil: An Spanndrähten hochgezogene Bignonia capreolata, im unteren Bereich flankiert von der südafrikanischen Dombeya wallichii. Desweiteren: Brachychiton acerifolius und Trachycarpus fortunei.
Australische Brachychiton, in Türnähe platziert, tolerieren auch kalte Luftströmungen.
An deckenhohen Kletterseilen: Bignonia capreolata, die Kreuzrebe. Dazwischen Dombeya wallichii.
GIESEKE & DEVRIENT, WERTPAPIERDRUCKEREI/MÜNCHEN
Leider im Hochsicherheitsbereich der Wertpapierdruckerei gelegen und so für den normalen Besucher nicht zugänglich: Dachgärten unter Glas in drei Etagen. Im lichtverwöhnten oberen Bereich eine Halbwüstenszenerie, in den unteren, dunkleren Stockwerken beherrschen ostasiatische Musa basjoo die Szenerie.
SPARKASSE HAAGEN
SENIORENWOHNHEIM OBERSCHLEISSHEIM
Neben einer großzügigen Eingangshalle war ein schmales, zugiges Treppenhaus zu begrünen. Optimal hier eine australische Grevillea robusta, unterpflanzt mit dem Neuseeländischen Flachs (Phormium tenax).
FIRMENGEBÄUDE ZRENNER/ISMANING
Licht nur von oben: Typisch für viele öffentliche Bauten. Dominant hier die Bodenbedeckung mit Steinen, ergänzt mit ostasiatischen Arten: Cinnamomum camphora, Fatsia japonica, Liriope musacari, um nur einige zu nennen.
KAUFHAUS KARSTADT WOHNEN/MÜNCHEN
HOTEL WUTZSCHLEIFE/CHAM
Die ursprüngliche Pflanzenauswahl für diesen warmen, in den meisten Bereichen dunklen überdachten Innenhof mit lichthungrigen Arten für Kalthäuser wie Acacia, Lavandula etc. (sie stammte nicht aus unserer Feder) sorgte für einen Fehlschlag. Stück für Stück wurden im Rahmen der Pflegearbeiten die Pflanzen ausgetauscht. Eine nun dem tropischen Klima angepaßte Pflanzenauswahl mit Strelitzia nicolia oder Strelitzia reginae gedeiht bestens.
THEATERCAFE/HOF
trockene Luft - nach wenigen Jahren schon trennte man sich von den
Phyllostachys-Arten in den dunklen Bereichen. Nur entlang der Glasfront an
einer Seite konnten sie belassen werden. Ersetzt wurden die anderen Pflanzen mit absolut robusten Überlebenshelden wie Brassaia, Ficus rubiginosa oder Pseudopanax.
Auch wenn großzügige Glasfassaden ausreichend Licht vermuten lassen, erreicht dieses nicht immer die Pflanzungen: Sonnenschutzgläser beispielsweise schlucken bis zu 75% (!) des Lichtes oder die Beete sind in zu großer Entfernung vom Glas platziert - das Licht nimmt nämlich nicht proportional, sondern exponentiell zur Entfernung ab! (Bild: www.theater-hof.com)
KREISKRANKENHAUS HELIOS/GOTHA
Gewünscht war für diese klassische Innenraumbegrünungs-Situation eben nicht das alltägliche einerlei von Ficus et al., sondern aussagekräftige, seltenere Arten: Eine gute Chance für die gelbblühende Markhamia, die feinblättrige Grevillea oder die Cussonia mit ihrer aussagekräftigen Silhouette, ihre Stärken zu zeigen.
WERTPAPIERHANDELSHAUS BAADER/MÜNCHEN
BUSINESSCENTER BERLIN
Stets zimmerwarm und doch im Eingangsbereich Zugluft ausgesetzt - hier können "streßverträgliche" Arten wie Psidium littorale
FIRMENGEBÄUDE WALA/BAD BOLL
Ein eindrucksvolles Kunstwerk - Spiel mit Wasser und Licht von Büro Dreiseitl (Bild: www.dreiseitl.de) in Überlingen - verlangt eine zurückhaltende Pflanzung. Der Kletterfarn Stenochlaena oder der Muschelingwer Alpinia umkränzen nun dezent den Wasserrand.
FIRMENGEBÄUDE AVIVA/MÜNCHEN
Zwei voneinander getrennte, kühl gehaltene Glashallen behergen eine Australienpflanzung (siehe Bild) und eine Ostasienszenerie.
FLUGHAFEN ZÜRICH
Ausgewählte Kletterpflanzen-Solitärs in ca. 15m hohen Milchglaskuben - Das ganze erinnert zwar eher an eine Installation "Pflanzen im Knast", ist jedoch sicher ein spannender Ansatz...
GONVAUTO THÜRINGEN
Kartäuserstraße 59, 99084 Erfurt)
TIERPARK HELLABRUNN MÜNCHEN
Wir lieferten Solitärgehölze für das Affenhaus (bespielsweise Harpephyllum caffrum, den Kaffernbaum) und das Schildkrötenhaus (Chamaerops humilis, Acca sellowiana u.a.).
EXOTENPROJEKT HELGOLAND
Im maritimen Klima Helgolands werden eine Vielzahl an Gehölzen getestet, die in Deutschland sonst als nicht ganz winterhart gelten. Gepflanzt wurde im Frühjahr 2004. Einige Beispiele:
~ Nerium oleander "Hardy Pink" und "Hardy Red" am Fahrstuhlturm des Hotels "Atoll"
~ Arbutus unedo, Arundo donax "Variegata" und Agapanthus sp. im Garten des Hotels "Insulaner"
Für weitere Informationen: http://www.helgopalmen.de.vu/
DENTAURUM, ISPRINGEN
Eine schmale Pflanzfläche im Herzen des neuen Bürogebäudes in Ispringen (Fa. Dentaurum J.P. Winkelstroeter KG) wurde unter Federführung der Landschaftsarchitektin Sonja Hottinger, Königsbach Stein begrünt. Der pflanzenbegeisterte Bauherr wünschte "ungewöhnliche" Pflanzen, weshalb Solitärs von Ficus virens (der Javaweide) und Bauhinia (dem Orchideenbaum) aus unserer Gärtnerei kamen. (Photo: Sonja Hottinger)