Am allerschönsten ist es natürlich, wenn Sie sich die Zeit nehmen können, einmal in Ruhe durch unsere acht Gewächshäuser in Königsgütler 5, D-84072 AU zu schlendern und die gewünschten Pflanzen selbst auszusuchen. Unsere Gärtnerei ist einen Besuch wert! Gerne helfen wir Ihnen beim sachgerechten Beladen Ihres Kofferraumes...
... es muss ja nicht immer SO voll sein!
Falls Sie von weiter weg kommen und Übernachtungsmöglichkeiten benötigen, hier drei Tipps: Hotel Garni Abenstal nahe Au www.hotelabenstal.de , Hotel Hallertau in Wolnzach www.hotel-hallertau.de oder Gästehaus Doblmair nahe Au rosa.westermair@vr-web.de oder Gasthof Rosenwirt in Au www.rosenwirt.com . Natürlich gibt es auch im nahe gelegenen Freising jede Menge Hotels, von Dorint über Marriot bis hin zu Kempinski am Flughafen (30min Fahrtzeit). Nicht zu vergessen: Der Staudensichtungsgarten Weihenstephan, nur 20 min. von uns entfernt, bietet von April bis Ende Oktober ein beeindruckendes Schauspiel (www.weihenstephaner-gaerten.de). Ebenso interessant ist in Ingolstadt der Klenzepark mit seiner mediterranen Wand oder der Garten des Medizinhistorischen Museums (www.ingolstadt.de/dmm/?page_id=13).
... oder Versand
Viele Kunden sind hoch zufrieden mit unserer mehr als 25jährigen Versanderfahrung, hier stellvertretend die Stimme von Evi M.:
"Hallo, erst mal vielen Dank für die heutige Lieferung, es war ein
weiterer Baustein auf dem Weg in den Frühling. Ich möchte Ihnen ein
Kompliment machen. Die Verpackung und der Zustand der Pflanzen verdient
ein großes Lob, so perfekt habe ich das noch nie gesehen. Bei Ihnen
macht Einkaufen Spaß, das habe ich im August in Ihrer Gärtnerei schon
bemerkt und nun auf dem Weg übers Internet wurde der gute Eindruck
nochmal bestätigt. Ich werde Sie ganz bestimmt in meinem Bekanntenkreis
weiterempfehlen und wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin ein "so
erfolgreich grünes Händchen."
Pakete per Post
Seit über 25 Jahren verpacken wir Lieferungen bis 31,5kg nach einem von uns entwickelten Verfahren in Pakete, je nach Pflanzengröße von 20cm bis 175cm Länge. Die Pflanzen werden durch paßgenaue Tonkinstäbe so in den Kartons verspreizt, daß sie sogar im Kopfstand reisen können und unversehrt bei Ihnen ankommen.
In den Karton gespreizte Bambusstecken halten die Pflanzen sogar im Kopfstand sicher fest.
Lieferungen per Stückgut
Größere Pflanzenbestellungen - z.B. die Auswahl für einen kleineren Wintergarten - werden per Stückgut versandt und sind in ca. 1-3 Tagen bei Ihnen. Wir sorgen dafür, daß die Pflanzen vorher ausreichend gewässert werden. Bei Frostgefahr oder zu großer Hitze warten wir in Absprache mit Ihnen eine andere Wetterlage ab.
Sorgsam verpackt, kommen selbst empfindliche Pflanzen gut bei Ihnen an: Kartonbox auf Einwegpalette
Transport per Spedition
Bei großen Lieferungen - z.B. auch bei Solitärpflanzen - organisieren wir für Sie den Transport per Spedition im geschlossenen LKW, je nach Menge 1-2-3-x Lademeter. Die Pflanzen werden in der Regel am Nachmittag bei uns geladen und kommen ohne Umladen am nächsten Tag bei Ihnen an.
Die Frachtkosten richten sich nach der Entfernung und der benötigten Fläche (Angabe in Lademeter). Gerne nennen wir Ihnen die ungefähren Frachtkosten für Ihre Pflanzen, sobald die Bestellmenge festliegt.
Transport von 9m hohen Hanfpalmen, die im offenen Tieflader gefahren wurden.
Versandkosten:
Bestellwert bis 100 €: Inland 9,80 €, EU 14,80 €
Bestellwert 100-250 €: Inland 19,80 €, EU 24,80 €
Bestellwert 250-500 €: Inland 39,80 €, EU 49,80 €
Bestellwert ab 500 €: Inland 98,00 €, EU 145,00 €
Preise für große Speditions-Lieferungen und ausserhalb der EU auf Anfrage.
"... und wie pflege ich meine Pflanzen, wenn ich sie ausgepackt habe?"
Generell ist mit einer Umstellungszeit von etwa 4 bis 6 Wochen zu rechnen. In dieser Zeit passen sich die Pflanzen an ihre neuen Umgebungsbedingungen in Ihrem Wintergarten an. Völlig normal ist in dieser Zeit verstärkter Blattfall, der bei manchen Pflanzen bis zum völligen Laubverlust führen kann. Nach ganz kurzer Zeit erscheinen jedoch schon die neuen Triebe. In dieser Zeit bitte die entsprechenden Pflanzen je nach ihrer Blattmasse weniger bis gar nicht mehr gießen.
WASSER
Gegossen wird - sofern keine automatische Bewässerungsanlage mit Feuchtigkeitsfühlern installiert ist - "nach Gefühl": Der beste Indikator für zu trockenen Boden ist der Zeigefinger. Bitte nicht nur die Oberschicht abtasten, sondern etwa 5cm unter der Erdoberfläche fühlen. Kurz nach dem Pflanzen ist vor allem im Bereich der alten Ballen nachzufühlen, außerdem brauchen die als Bodendecker gepflanzten kleinen Topfballen bis zum Einwurzeln häufigere Wassergaben. Im Prinzip gelten zwei Faustregeln:
1. Lieber zu trocken als zu naß! Gefaulte Wurzeln sind durch nichts zu ersetzen, die Pflanzen gehen oft ein. Dagegen sind eventuelle Trockenschäden (braune Blattränder, im Extremfall Blattfall) reparabel.
2. Lieber ab und zu kräftig wässern als ständig ein bischen. Eine genaue Zahl (wie oft und wieviel) kann nicht angegeben werden. Die Gießintervalle sind schätzungsweise im Winter einmal pro Woche, im Sommer zweimal. Bitte aber immer Fingerprobe machen!
Zum Schmunzeln: Das Gießen per Hand mit einer Cola-Dose am Bambusstecken, entdeckt in einem Innenhof in Andalusien
DÜNGER
Empfehlenswert sind Dauerdünger wie Osmocote Pluss oder Basacote Pluss, wobei es diese in verschieden lange anhaltenden Formulierungen gibt. Beispielsweise hält der Typ 12/14 ein Jahr (Dosierung: 400 g/m² bei offenen Beeten bzw.3g/Liter Substrat bei Einzelkübeln). Diese Dauerdünger geben die Nährstoffe durch eine Kunstharzhülle schön langsam ab, starke Schwankungen des Salzgehaltes werden vermieden.
Einen für alle Pflanzen verwendbaren Dauerdünger finden Sie im Shop unter "D" wie Dünger, wir versenden ihn in 1kg-Packungen (á 9.- Euro).
Zudem enthalten diese Dünger wenig Ballastsalze. Der Einsatz von biologischen Düngern ist nur dann möglich, wenn belebte Erden mit Kompostanteilen verwendet wurden, was jedoch in der Regel im Wintergarten nicht sinnvoll ist.
PFLANZENSCHUTZ
Wünschenswert wäre immer der Einsatz von Nützlingen (v.a. Raubmilben gegen Spinnmilben, Schlupfwespen gegen Weiße Fliege, Florfliegen gegen Blattläuse, Marienkäfer gegen Wolläuse, Nematoden gegen Trauermücken). Dies verlangt jedoch einiges Engagement (regelmäßige Kontrollen, z.T. mehrfache Nützlingsfreilassungen) und klappt nur in wärmeren Innenraumbegrünungen ganzjährig.
Ein wirksames biologisches Spritzmittel ist z.B. Promanal, Contralineum, Sommeröl-Elefant (gegen Insekten und Spinnmilben). Es hat jedoch mehrere Nachteile: Man muß es öfter wiederholen, die Ausbringung in Glasanbauten ist meist mit einer kleinen "Sauerei" verbunden und es kann vor allem bei weichlaubigen Pflanzen zu Blattschäden kommen.
Chemische Präparate sind gegen Blattläuse auch in Kleinpackungen zu bekommen (z.B. Pirimor, Croneton und vor allem Lizetan-Combi-Stäbchen bzw. Provado), ebenso gegen Woll- und Schildläuse sowie Weiße Fliegen (Lizetan-Combi-Stäbchen bzw. Provado).
Ein relativ neues, biologisches Mittel ist "Schädlingsfrei Neem", das neben den div. Läusen und Weißen Fliegen auch gegen Spinnmilben wirkt, allerdings muß man es zuverlässig anwenden (entsprechend der Packungsbeilage, mindestens 3 mal hintereinander in relativ kurzen Abständen - alle 4 bis 7 Tage).
Profimittel gegen Spinnmilben (z.B. Kiron, Mitac, Ordoval, Magister), die auch gegen die Eier wirken, sind für Gartengestalter bei den landwirtschaftlichen Lagerhäusern an den Landwirtschaftsschaltern erhältlich. Wichtig ist hier, möglichst lückenlos zu spritzen, einige Tropfen Spüli in der Brühe fördern hierbei die gleichmäßige Benetzung.
SONSTIGES
Zu entfernen sind vor allem regelmäßig die alten Blätter und Verblühtes (vorbeugend gegen Grauschimmel). Geschnitten wird in der Regel nach der Blüte, bei dauerblühenden Pflanzen natürlich auch während der Blüte. Nichtblühende Arten können fast ganzjährig geschnitten werden. In kalten Wintergärten vermeidet man lang offen bleibende Schnittstellen, schneidet also möglichst nicht im Spätherbst und Winter. Zurückgeschnitten werden Solitärgehölze, sobald sie in die Nähe des Daches kommen und Kleingehölze, sobald sie ihre Form verlieren.
BODENUNTERSUCHUNG
In regelmäßigen Abständen - optimalerweise einmal jährlich - ist eine Bodenuntersuchung sinnvoll, vor allem um Salzgehalt und pH-Wert des Substrates zu überprüfen.
Bodenproben entnehmen Sie bitte aus etwa 5 bis 30cm Tiefe, wobei das Substrat aus verschiedenen Entnahmestellen gemischt werden soll. Eingesandt werden 1 Liter, besser 2 Liter in einer stabilen Plastiktüte. Bitte fordern Sie eine "Gärtnerische Voll-Analyse" an.
Gute Untersuchungslabors:
Bayerische Hauptversuchsanstalt , Abt. Bodenuntersuchung, Dr. Nätscher, Alte Akademie 10, 85350 Freising, Tel. 08161-713381.
LUFA Hameln, Dr. Merkel und Dr. Matler, Postfach 100655, 31756 Hameln, Tel. 05151-987121.